Geförderte Veranstaltungen
Kritische Autoritarismusforschung (CfP)

Es ist seit geraumer Zeit ein Erstarken autoritärer Tendenzen in Gesellschaft und Politik feststellbar. Der Ruf nach starken Führungsfiguren, nach eindeutigen Handlungsanweisungen und klaren Regeln wird wieder lauter. Zentraler Teil dieser autoritären Wende ist die Sehnsucht, insbesondere von Männern, nach einer Rückkehr zu einer machistischen Männlichkeit, das Zurückdrehen feministischer Errungenschaften, wie etwa das Recht auf Abtreibung und die Zunahme von Femiziden und sexueller Gewalt.
In diesem gesellschaftlichen Klima erfährt die Kritische Autoritarismusforschung eine Aktualisierung. Es ist aus diesen Gründen das Anliegen der Konferenz, den in der Vergangenheit häufig zum Verstummen gebrachten Stimmen weiblicher Denkerinnen Gehör zu verschaffen und ihre gesellschaftskritischen Positionen herauszuarbeiten.
Der Fokus ist auf die Zeit zwischen 1920 und 1980 eingegrenzt. Besonders freuen wir uns über Beiträge zu Autorinnen wie Else Frenkel-Brunswick, Maria Hertz Levinson und Betty Aron, die allesamt an den berühmten ›Studien zum autoritären Charakter‹, den ›Studies in Prejudice‹ aktiv mitgearbeitet haben. Auch Beiträge zur psychoanalytischen Theorie von Magarete Mitscherlich sind erwünscht. Selbstverständlich nehmen wir auch gerne andere Einreichungen an, sofern sie sich mit feministischen Kritiken des Autoritarismus und/oder Beiträgen von Frauen zur Autoritarismusforschung beschäftigen. So sind auch Beiträge zu Hannah Arendts Kritik des Totalitarismus erwünscht, wenngleich darauf geachtet wird, dass der Fokus auf die zuvor genannten Autorinnen bewahrt bleibt.
Zeit und Ort:
02. und 03. Oktober 2026
Villa Tillmanns (Leipzig)
Format und Einreichung:
Vorträge: 30 Minuten, anschließend 30 Minuten Diskussion Abstract: maximal 300 Wörter
Die Abstracts sind als PDF ohne Angabe personenbezogener Daten in der PDF Datei bis zum 15. Juli 2026 per E-Mail einzureichen an: mm48lafa@studserv.uni-leipzig.de
Benachrichtigung über Annahme: 1. September 2026
Roundtable „Grenzen des Einverständnisses“

XIII. Tagung für Praktische Philosophie
Runder Tisch „Grenzen des Einverständnisses: Moral- und sozialphilosophische Perspektiven auf Sex“
organisiert von Liza Mattutat und Peter Wiersbinski
24 und 25. September 2026 in Passau
Registrierung zur Tagung bis 15. September
Mehr Informationen hier
Workshop Öko-/Feministische Perspektiven

„Verschränkungen (neu) denken“ Workshop mit Vorträgen von Miriam Schröder, Elisa Thomaset und Veronika von Wachter
Zeit: 16.07.26, 16-19 Uhr
Ort: Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder), Raum AM 105
Organisiert von Marlen Reinschke, Alena Reichmayr und Friederike Schneider
Workshop „Obligations to Oneself“ (CfR)

Workshop „Obligations to Oneself“ mit Robert Reiner, Katharina Naumann, Jasmin Bentama, Philipp Gisbertz-Astolfi und Carol Hay
Zeit: 16.07.2026 9:00 bis 5:45 Uhr
Ort: Göttingen, Heyne-Haus (Büttner Room)
Registrierung bis 12.07.2026 an jasmin.bentama@stud.uni-goettingen.de
Podiumsdiskussion in Bremen

Was bedeutet (uns) feministische Philosophie heute?
Podiumsdiskussion mit Marina Martinez Mateo (Lüneburg), Jana Stern (Dresden), Lea Terlau (F-Streik Bremen)
25.06.2026 18:30 im Kulturzentrum Kukoon, Bremen
organisiert von: Rose Troll, Regina Müller, Olivia Maegaard Nielsen
Standpunkte an der FU Berlin

Antke Antek Engel und Resa-Philip Lunau über Queer- und Transfemismus
Das Gespräch wird von Francesca Raimondi moderiert. Im Anschluss an die Veranstaltung findet im Foyer des Instituts für Philosophie ein Umtrunk statt.
Zeit: 02.07.2026, 18-20 Uhr c.t.
Ort: Vortragsraum im UG des Philosophischen Instituts der FU Berlin, Habelschwerdter Str. 30
Konzeption und Organisation: Susanne Lettow, Esther Neuhann, Francesca Raimondi
Mehr Informationen hier