SW*IP Germany – Verein zur Förderung von FLINTA* in der Philosophie

SWIP-Jahrestagungen

13. Jahrestagung SW*IP Germany (12./13. November 2026)

Expertise

Die 13. SW*IP-Jahrestagung wird am 12./13.11.2026 von Julia Zakkou und David Löwenstein an der HHU in Düsseldorf ausgerichtet. Mehr Informationen zum Programm und zum Call for Abstracts zum Satelliten-Workshop zum Thema Expertise finden sich hier.

12. Jahrestagung SW*IP Germany (13./14. November 2025)

Wissenschaft, Philosophie und Öffentlichkeit

Am 14.11.2025 Satelllitenworkshop zum Thema „Philosophy of Science meets Political Epistemology“
Universität Ulm, 13./14. November 2025, ab 14 Uhr; mehr Informationen auf der Website.

11. Jahrestagung SWIP Germany (08. November 2024)

Strukturelle Ungerechtigkeit

TU Dresden, 8. November 2024, ab 13 Uhr; mehr Informationen auf der Website.

10. Jahrestagung SWIP Germany (3. November 2023)

Was kann die Philosophie für trans und inter Personen leisten?

HU Berlin, 3. November 2023, 14–19 Uhr mehr Informationen im Programm.

9. Jahrestagung SWIP Germany (3. November 2022)

Vereinbarkeit

Universität Göttingen, 3. November 2022, 12–20 Uhr; mehr Informationen im Programm.

8. Jahrestagung SWIP Germany (5./6. November 2021)

SWIP-Jahrestagung 2021

Hamburg, 5./6. November 2021; mehr Informationen im Programm.

7. Jahrestagung SWIP Germany (29. November 2019)

Unsichtbarkeit

Goethe-Universität Frankfurt am Main, 29. November 2019; mehr Informationen im Programm.

6. Jahrestagung SWIP Germany (23./24. November 2018)

Solidarität

Friedrich-Schiller-Universität Jena, 23./24. November 2028; mehr Informationen im Plakat.

Der Ruf nach Solidarität hat insbesondere in öffentlichen Debatten immer wieder Konjunktur. Allerdings zeigen sich in der Verwendung des Begriffs durchaus Ambivalenzen: Einerseits meinen wir intuitiv zu wissen, was damit gemeint ist. Wir fordern sowohl in privaten als auch in politischen Kontexten voneinander Solidarität und kritisieren unsolidarisches Verhalten. Andererseits entzünden sich aber gerade an konkreten Fällen auch erbitterte Auseinandersetzungen. In der Regel wird darüber gestritten, welche Handlungen und Maßnahmen nun in Bezug auf Personen oder politische Gruppierungen tatsächlich als solidarisch zu werten sind. Das mag damit zu tun haben, dass über Solidarität vorrangig fallbezogen gesprochen wird, aber das damit verbundene normative Konzept selbst weitgehend unbestimmt bleibt. Eine begriffliche Aufklärung, deren Bestimmungen sich aber auch in den vielfältigen Kontexten ihrer Anwendung bewähren müssen, könnte Abhilfe schaffen und – so die Hoffnung der Tagung – vielleicht auch die Praxis weiterbringen.

Während des diesjährigen SWIP-Jahrestreffens möchten wir im Rahmen von Vorträgen und Workshops über Arbeitsgebiete, Traditionslinien und Statusgruppen hinweg den Begriff der Solidarität ins Zentrum stellen. Im gemeinsamen Gespräch wollen wir uns über (un)solidarische Praxen verständigen, die uns sowohl in der Universität als auch in unserer sonstigen Lebenswelt begegnen. Welche konkreten unsolidarischen Praktiken kennen wir? Welche Verhaltensmuster oder institutionell begünstige Machtverhältnisse lassen sich benennen, durch die Ausschlüsse produziert werden? Fördern womöglich schon traditionelle Besonderheiten der Philosophie selbst – etwa ihre „Streitkultur“, ihre Arbeitsweisen und Methoden, oder sogar der Duktus ihrer zentralen klassischen Texte – entzweiende, unsolidarische Haltungen zwischen den Philosophierenden? Begünstigen sie die Unterrepräsentanz von Frauen* in der akademischen Philosophie und betreffen insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs? Wie lassen sich demgegenüber wirksame Gegenmaßnahmen solidarischer Praxen etablieren? Wo hingegen liegen mitunter auch die Grenzen von Solidarität – wenn sich beispielsweise manche Philosoph*innen gar nicht vorrangig als einer bestimmten Gruppierung zugehörig positionieren wollen?

Die Veranstaltungen der SWIP verfolgen das Ziel des Austauschs, der Netzwerkbildung und des Empowerments insbesondere – aber keineswegs ausschließlich – von Frauen* in der Philosophie. Die Teilnahme an der Jahrestagung ist offen für alle Geschlechter und kostenlos, um Anmeldung wird jedoch gebeten (swip-tagung@uni-jena.de). Bei Bedarf einer Kinderbetreuung, die wir über JUni-Kinder anbieten können, melden Sie sich bitte bis 10.10.18 per E-Mail an die genannte Adresse.

Programm

Freitag, 23. November

12.30–13.00 Uhr
Eröffnung

13.00–14.30 Uhr
Impulsreferate: Christine Abbt (Luzern), Franziska Dübgen (Koblenz-Landau) und Frauke Kurbacher (Münster)

14.30–15:00 Uhr
Kaffeepause

15:00–17.30 Uhr
Parallele Workshops:

  • A) Wie umgehen mit Rassismus, Sexismus und Antisemitismus in klassischen Werken? (LS Praktische Phil., Jena)

  • B) Möglichkeiten solidarischer Praxis in der Philosphie (Christine Bratu, Mara-Daria Cojocaru (München)

17:30–18:00 Uhr
Kaffeepause

18:00–19.30 Uhr
Abendvortrag von Beate Rössler (Amsterdam)

ab 19.30 Uhr
gemeinsames, kostenloses Abendessen

Samstag, 24. November

9.30–12.00 Uhr
Mitgliederversammlung und Vorstandswahl der SWIP

Organisation

Andrea M. Esser, Karolin-Sophie Stüber, sowie die Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls für Praktische Philosophie in Jena.

5. Jahrestagung SWIP Germany (10. November 2017)

Wir müssen leider draußen bleiben!? Philosophie gendersensibel lehren in Schule und Hochschule

Universität Bielefeld, 10. November 2017

Philosophieren ist Denken. Lesen, Schreiben und Diskutieren gehört natürlich auch dazu. Aber all diesen Tätigkeiten ist gemeinsam, dass im Prinzip jede Person sie ausüben kann, gleichgültig welchen Geschlechts. – So jedenfalls kommt philosophisches Tun oft daher, als etwas, für das es nur einen halbwegs klaren Kopf braucht, während alles Weitere irrelevant ist. Ist das aber tatsächlich so? Macht es nicht doch einen Unterschied, ob Männer oder Frauen oder Trans*personen oder Genderneutrale oder Queere denken? Und müsste man diese Unterschiede im philosophischen Tun nicht berücksichtigen?

Fragen wie diese werden, jedenfalls mit Bezug auf Männer und Frauen, spätestens seit Aufkommen der feministischen Philosophie in der akademischen Philosophie diskutiert. Sie sind aber von dort weder in die grundsätzliche Auffassung von Philosophie noch in die philosophische Praxis vorgedrungen. Dabei spielen sie eine zentrale Rolle auch für die Frage, wie Philosophie überhaupt gelehrt und gelernt werden kann. Deshalb möchten wir uns damit auf dem diesjährigen Jahrestreffen der Society for Women in Philosophy e.V. (SWIP) in Bielefeld beschäftigen.

Dazu laden wir alle Interessierten herzlich ein. Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung per E-Mail wird aber gebeten.

Programm

12.30–13.00 Uhr
Eröffnung (Raum X-E0-002)

13.00–14.30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Monika Betzler (München): Eigene Meinungen: Was sie ausmacht und wie man sie erwirbt (Raum X-E0-002)

14.30–15.00 Uhr
Kaffeepause (Nordlicht)

15.00–16.30 Uhr
Workshops:

  • Prof. Dr. Andrea Esser, Jena und PD Dr. Katrin Wille, Hildesheim: Arbeit am Unbehagen. Konkrete Herausforderungen gendersensibler Lehre (Raum X-E0-222)

  • Dr. Kinga Golus, Bielefeld: Androzentrismus im Philosophieunterricht (Raum X-E0-224)

16.30–17.00 Uhr
Kaffeepause (Nordlicht)

17.00–18.30 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Ruth Hagengruber (Paderborn): Philosophinnen in der Philosophiegeschichte sichtbar machen (Raum X-E0-002)

19.00 Uhr
Abendessen

Eine Veranstaltung von SWIP und der Abteilung Philosophie der Universität Bielefeld

Organisation

Dr. Kinga Golus, Prof. Dr. Michaela Rehm, Dr. Almut Kristine v. Wedelstaedt (SWIP-Botschafterinnen für Bielefeld)

4. Jahrestagung SWIP Germany (25. November 2016)

Philosophical Methodology and Diversity

Universität Basel, 25./26. November 2016

In recent years, there have been lively discussions on philosophical methodology in general, and on concrete philosophical methods in particular. Besides increasingly opening up the boundaries between the so-called analytical and continental way of doing philosophy, many fields in philosophy have been challenged by the methods and arguments of experimental philosophers, or by philosophers who take into consideration actual, politically relevant phenomena of our social world. Another field that has significantly grown in the last years is the systematic study of discrimination and injustice in all their facets, which is already at the core of feminist and critical race theory for a long time.

By taking up these discussions, the one-day workshop will centre on the relation between philosophical methodology and the discrimination of minorities in philosophy (particularly women): is there any? Are there more or less virtuous methods in philosophy when it comes to diversity and the decrease of discrimination? What can particular philosophical methods contribute to diversity in philosophy? How can they prevent us from discriminatory practices in philosophy?

The workshop will include talks by women philosophers from Switzerland and abroad who are working in fields as different as philosophy of language, epistemology, political philosophy, logic and gender studies. Besides the exchange of philosophical ideas, the workshop aims at bringing together various women in philosophy in order to create a stronger and bigger network of female philosophers in Germany, Austria, Switzerland, and other countries. Further workshop information.

Programm

Friday, November 25th: Philosophical Methodology and Diversity

09.30–10.00
Welcome Coffee

10.00–10.30
Introduction: Mari Mikkola (Director of SWIP Germany), Rebekka Hufendiek and Deborah Mühlebach (SWIP Germany Basel Ambassadors)

10.30–11.30
Nadja El Kassar, ETH Zürich

11.30–12.00
Coffee Break

12.00–13.00
Katrin Meyer, Universität Basel

13.00–15.00
Lunch Break + Coffee

15.00–16.00
Catarina Dutilh Novaes, Rijksuniversiteit Groningen

16.00–17.00
Eva von Redecker, HU Berlin

17.00–17.30
Coffee Break

17.30–19.00
Jennifer Saul, University of Sheffield

19.30
Dinner

Saturday, November 26th: SWIP in Switzerland – How to Proceed?

10.00–10.30
Coffee

10.30–11.00
Input SWIP Basel

11.00–13.00
Round Table + Open Discussion with: Angela Martins, Brigitte Hilmer, Jennifer Saul, and Mari Mikkola

13.00
Lunch

Local Organisers

Rebekka Hufendiek, Deborah Mühlebach

3. Jahrestagung SWIP Germany (19. November 2015)

Kritische Masse schaffen

Ludwig-Maximilians-Universität München, 19. November 2015

Nach Veranstaltungen in Berlin und Bochum findet der SWIP-Workshop 2015 in München statt. Wie auch bei den vorherigen Treffen wollen wir sowohl über philosophische Themen als auch über die Situation von Frauen in der Philosophie diskutieren und die Möglichkeit zu produktivem Austausch und Vernetzung bieten. Der Workshop richtet sich an ein breites philosophisches Publikum und Interessierte sind herzlich eingeladen – wir freuen uns über rege Beteiligung!

Programm

14:00 Uhr
Begrüßung und Vorstellung SWIP

14:15–15:45 Uhr
Monika Betzler (LMU München): Undermining Autonomy

15:45-16:30 Uhr
Kaffeepause

16:30–18:00 Uhr
Catherine Herfeld (MCMP München)/ Elizabeth Rosas (LMU München): Do Female Only Events have a (Positive) Effect in Mathematical Philosophy? Results from Analyzing a Summer School

18:00–18:45 Uhr
Kaffeepause

18:45–20:15 Uhr
Sally Haslanger (MIT Boston): Cracking the Ivory Ceiling: Women and Minorities in Philosophy

20:15–21:30 Uhr
Empfang

Veranstaltungsprachen sind Deutsch und Englisch. Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos.

2. Jahrestagung SWIP Germany (21. Juli 2014)

Menschliche Natur: wissenschaftstheoretische und ethische Aspekte

Ruhr-Universität Bochum, 21. Juli 2014

Der zweite SWIP-Workshop findet dieses Mal „tief im Westen“ in Bochum statt. Das Format soll über eine Analyse der Situation von Frauen* in der Philosophie hinaus die Möglichkeit zum produktiven Austausch liefern.

Der Workshop richtet sich an ein breites philosophisches Publikum und stellt über die Grenzen philosophischer Unterdisziplinen hinweg aktuelle philosophische Entwicklungen zum Thema menschliche Natur dar. Wie kann ein wissenschaftlich und ethisch angemessener Begriff der menschlichen Natur heute aussehen? Eingriffe wie genetisches Enhancement von Emotionen können als Eingriff in die menschliche Natur konzipiert werden kann. Wie sind sie ethisch zu bewerten?

Wissenschaftler_innen und Student_innen sind herzlich eingeladen, sich in der integrierten Mentoring-Sitzung auszutauschen und Netzwerke zu bilden. Wir freuen uns über rege Beteiligung!

Programm

I Wissenschaftlicher Teil (offen für alle Interessierten, englisch/deutsch)

14:00 Uhr
Maria Kronfeldner (Bielefeld): Human nature – Quo Vadis? Eliminativist and Constructive Approaches to a Contested Concept in the Philosophy of Sciences

15:15 Uhr
Kaffeepause

15:45 Uhr
Mari Mikkola (Berlin): Vorstellung von SWIP Germany

16:00 Uhr
Helga Rudack (Bochum): Vorstellung von Mentoring-Programmen der RUB und UAMR

16:20 Uhr
Felicitas Krämer (Eindhoven): Some problems of the genetic enhancement of emotions

17:35 Uhr
Pause

II Mentoring-Sitzung (für Frauen*, deutsch)

17:45–20:00 Uhr
Mentoring und Netzwerken mit Fingerfood und Getränken

1. Jahrestagung SWIP Germany (5. April 2013)

Kennenlern-Workshop

HU Berlin, 05. April 2013

SWIP Germany e.V. hatte am 5. April 2013 in Berlin seinen ersten Kennenlern-Workshop. Ziel der Veranstaltung war es, erste Schritte zur Vernetzung von Frauen in der deutschsprachigen Philosophie im Rahmen von SWIP e.V. zu unternehmen sowie das Gespräch über die Lage von Frauen in der Philosophie zu befördern.

Programm

ab 14:15 Uhr
Ankunft

14:30–16:30 Uhr
Vorträge mit anschließender Diskussion

  • Mari Mikkola, Vorstandsvorsitzende von SWIP Germany (HU Berlin): Begrüßung und Vorstellung des Vereins

  • Andrea Esser, Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (Philipps-Universität Marburg): Frauen in der Philosophie

16:30–17:00 Uhr
Kaffeepause

17:00–18:00 Uhr
offene Gesprächsrunden/Netzwerken

18:00–18:15 Uhr
Pause

18:15–19:00 Uhr
Brainstorming/Abschlussdiskussion

ab 19:00 Uhr
Empfang und Buffet

Die Organisatorinnen des Workshops

Hilkje Hänel, Mari Mikkola, Johanna Müller, Barbara Vetter, Anna Welpinghus